Berlin, 12. Mai 2026 – Der Spitzenverband Fachärztinnen und Fachärzte Deutschlands e.V. (SpiFa) warnt eindringlich vor den dramatischen Folgen des geplanten GKV-Beitragsstabilisierungsgesetzes. Wird der Gesetzentwurf in seiner jetzigen Form beschlossen, werden im kommenden Jahr mindestens 46 Millionen Facharzttermine ersatzlos wegfallen. Leidtragende sind die gesetzlich Versicherten, die sich auf deutlich längere Wartezeiten und eine spürbar schlechtere fachärztliche Versorgung einstellen müssen.
Die geplante Streichung der extrabudgetären Vergütung für offene Sprechstunden und kurzfristig vermittelte Facharzttermine durch die Bundesregierung gefährdet die wirtschaftliche Basis zusätzlicher Versorgungsangebote in Facharztpraxen. Trotz unverändertem Versorgungsumfang drohen Leistungs-kürzungen für gesetzlich Versicherte, was zu längeren Wartezeiten, weniger offenen Sprechstunden und dem Wegfall von mindestens 46 Millionen Facharztterminen im nächsten Jahr führen wird. Besonders betroffen sind chronisch Kranke, ältere Menschen und Patient:innen mit akutem Bedarf. Der Spitzenverband Fachärzte Deutschlands (SpiFa) warnt vor massiven Versorgungslücken und fordert den Bundestag auf, den Entwurf grundlegend zu überarbeiten. Bereits jetzt leisten Fachärzt:innen erhebliche finanzielle Beiträge zur Stabilisierung der gesetzlichen Krankenversicherung, ohne dass ihre Leistungen ausreichend vergütet werden.
Lesen Sie den vollständigen Artikel hier: 2026-05-12 SpiFa-PM_Wegfall von mindestens 46 Millionen Facharztterminen.pdf
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