Ein intensiver, inspirierender und erfolgreicher DGP-Jahreskongress 2026 in München liegt hinter uns. Neben hochkarätigen wissenschaftlichen Impulsen wurde einmal mehr deutlich, wie entscheidend persönliche Begegnungen, starke Netzwerke und gemeinsames Engagement für die Weiterentwicklung unseres Fachs sind.
Sehr geehrte Kolleginnen und Kollegen,
liebe Mitglieder,
ein intensiver, inspirierender und erfolgreicher DGP-Jahreskongress 2026 in München liegt hinter uns.
Neben den vielfältigen wissenschaftlichen Impulsen hat sich erneut gezeigt, wie wertvoll persönliche Begegnungen und belastbare Netzwerke für unsere tägliche Arbeit und die Weiterentwicklung unseres Fachs auch im berufspolitischen Sinne sind. Der Bundesverband der Pneumologie, Schlaf- und Beatmungsmedizin war selbstverständlich in München vertreten und sowohl fachlich wie auch strategisch aktiv. In zahlreichen Gesprächen und Formaten konnten wir wichtige Akzente setzen und klare Signale senden.
Das BdP Symposium hat sich in diesem Jahr wieder großer Beliebtheit erfreut: Neben der Bedeutung der Versorgung von Patient:innen mit schwerem Asthma, Fragen zur Regresssicherheit, Informationen zu zukünftigen Projekten in der Versorgungsforschung, einer spannenden Pro-Con-Sitzung zur Überwindung von Sektorengrenzen und aktuellen Befunden zur Ambulantisierung kamen wir zu dem Schluss, dass wir unseren eigenen Erwartungen schon recht gut gerecht werden.
Auch das BdP - Young DGP - Speed-Dating ist mittlerweile Tradition und bei den Kongressbesuchern äußerst gefragt: Namhafte Optionleader aus der pneumologischen Community präsentierten ihre persönlichen Essentials des wissenschaftlichen Jahres in 10 Minuten. Der Saal war fast bis auf den letzten Platz belegt!
Wie im letzten Jahr hatte der BdP Netzwerkabend einen besonders verbindenden Charakter. In diesem Jahr haben wir in den Wappensaal des Hofbräuhauses München einladen können. Zu solchen Anlässen wird klar, wie gut das Miteinander uns allen tut.
Der Weg ist eindeutig – mehr Zusammenarbeit, mehr Vernetzung und mehr gemeinsames Handeln.
Gleichzeitig wurde deutlich: Mitgestalten können wir die Zukunft unseres Fachs nur, wenn wir uns als niedergelassene Pneumologinnen und Pneumologen aktiv in die Fachgesellschaft einbringen und Einfluss nehmen, daher:
Nur so bleibt die niedergelassene Pneumologie auch künftig hörbar und gestaltend.
Was wir aus München mitnehmen:
Genau diese Entwicklung brauchen wir: Fachlich stark. Berufspolitisch klar. Gemeinsam wirksam.
Die zahlreichen Impulse, Gespräche und Begegnungen geben Rückenwind für unseren Alltag – und für die nächsten Schritte, die wir gemeinsam gehen werden.
Denn am Ende gilt: Gemeinsam sind wir stark!!!
Nach dem Kongress ist vor dem Kongress: Bereits im kommenden Monat freut sich der BdP auf ein Wiedersehen beim
Pneumologischer Praxiskongress
25.-26.04.2026 in Erfurt
Unter dem Kongressmotto "Schnittstellen der Pneumologie: interdisziplinär denken, gemeinsam handeln!" hat die Programmkommission ein besonders interessantes Programm entwickelt.
Seien Sie mit dabei: PneumoPraxis - PneumoPraxis Kongress
Mit kollegialen Grüßen
Ihr BdP
11.06.2026
Impfen schützt (insbesondere) die Atemwege. Passend zum großen Fußball-Sommer 2026 und im Vorfeld der bundesweiten Impf-Aktionswoche planen wir gemeinsame Kommunikationsmaßnahmen.
26.05.2026
Das geplante GKV-Spargesetz bringt erhebliche Belastungen für die ambulante Versorgung mit sich. Kassenärztliche Vereinigungen und die KBV haben ihre Kritik bereits klar und mit Nachdruck formuliert. Zur Unterstützung der Praxen bei der Aufklärung ihrer Patientinnen und Patienten steht ein umfangreicher Informationsordner mit Materialien und Patienteninformationen zur Verfügung.
13.05.2026
Berlin, 12. Mai 2026 – Der Spitzenverband Fachärztinnen und Fachärzte Deutschlands e.V. (SpiFa) warnt eindringlich vor den dramatischen Folgen des geplanten GKV-Beitragsstabilisierungsgesetzes. Wird der Gesetzentwurf in seiner jetzigen Form beschlossen, werden im kommenden Jahr mindestens 46 Millionen Facharzttermine ersatzlos wegfallen. Leidtragende sind die gesetzlich Versicherten, die sich auf deutlich längere Wartezeiten und eine spürbar schlechtere fachärztliche Versorgung einstellen müssen.