Atemwegserkrankungen sind einer der beiden häufigsten Gründe für Arztkontakte in Deutschland. Asthma und COPD sind Volkskrankheiten mit jeweils etwa fünf Millionen Erkrankten. Sie müssen entdeckt und behandelt werden. Beide Erkrankungen sind nicht nur in der lungenfachärztlichen Praxis ein Schwerpunkt – sie spielen auch in der hausärztlichen Praxis eine wichtige Rolle.

Immer weniger Ärzte müssen immer mehr Patienten versorgen, Arztzeit wird zunehmend knapp. Sowohl Hausärzte als auch Fachärzte müssen sich bei ihren Entscheidungen in immer stärkerem Maß auf den Input ihrer Teams verlassen. Reibungsverluste in der Zusammenarbeit mit anderen sind allgegenwärtig, Schnittstellen oft nicht oder nur ungenügend definiert. In diesem Szenario kann die Qualifizierung einer erfahrenen hausärztlichen MFA zur HPPA eine enorme Hilfestellung bieten. Die Kooperation zwischen Hausarzt und Lungenfacharzt bietet ein riesiges Potential für eine effektive Gestaltung der Zusammenarbeit. Durch Sensibilisierung der MFA in der hausäztlichen Praxis für pneumologische Fragestellungen und fachliche Qualifizierung, lassen sich viele Prozesse in der Kooperation zwischen Hausarzt und Facharzt optimieren, womit eine qualitativ verbesserte Betreuung der chronisch kranken Patienten bei gleichzeitig geringerem ärztlichen Zeitaufwand gelingt. Die PA/PFA und die hausärztliche MFA stimmen unter ärztlicher Verantwortung erforderliche Maßnahmen miteinander ab: Von der Erkennung eines dringlichen Bedarfs an zeitnaher Vorstellung beim Pneumologen bis zur konkreten Lösung dieses Problems auf dem kleinen Dienstweg.

Das Curriculum umfasst die Vermittlung des an den aktuellen Leitlinien orientierten Grundwissens, die wesentlichen Aspekte des Langzeitmanagements von Asthma und COPD und zielführende Ansätze für Lösungen bei sich ergebenden Problemen. Dem Management von Exazerbationen und der Erkennung pneumologischer Notfälle ist ein eigener Bereich gewidmet. Ein besonderer Schwerpunkt liegt auf der Erarbeitung verbindlicher Vorgehensweisen an der unmittelbaren Schnittstelle hinsichtlich Überweisung, notwendiger Unterlagen für die Vorstellung beim Facharzt, Kooperation im DMP und in der Erkennung von Patienten mit Asthma und COPD in der hausärztlichen Praxis. Die Demonstration und die Schulung in den vom kooperierenden Pneumologen bevorzugten Inhalationsdevices durch die PA/PFA runden die Veranstaltung ab.

Der BdP freut sich über Mitglieder, die diese Fortbildung als Referenten unterstützen. Falls Sie Interesse an einer solchen Referententätigkeit haben, wenden Sie sich bitte an die Geschäftsstelle unter der Telefonnummer: 07321 9469117, Ansprechpartnerin ist Frau Wallbrecht oder wenden Sie sich an Ihren Apontis Außendienstmitarbeiter.

Die HPPA ist eine Veranstaltung nach dem Curriculum des BdP und VPAD mit freundlicher Unterstützung der APONTIS PHARMA GmbH & Co. KG.

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Telefon 07321 94691-80
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