Bedarfsplanung reformieren

Pneumologen und Kinderpneumologen wollen eigene Bedarfsplanung.

Der BdP fordert von der Bundesregierung im Rahmen der gesetzlichen Neuordnung die Pneumologen ebenso wie die Kinderpneumologen als eigenständige Fachgruppen in der Bedarfsplanung vorzusehen. Hintergrund: Noch sind die Pneumologen im großen Topf der fachärztlichen Internisten in der Versorgungsplanung untergemischt. Aus einem Sitz Pneumologie kann dann plötzlich einer für Kardiologie werden. "Das ist für ein Fach, das zum Beispiel Raucherkrankheiten wie etwa die COPD (chronisch obstruktive Lungenerkrankung) oder Asthma versorgt, nicht sachgerecht", kritisiert Dr. Andreas Hellmann, Bundesvorsitzender des BdP. Die Forderung einer eigenen pneumologischen Bedarfsplanung vertritt der BdP gemeinsam mit der Bundesarbeitsgemeinschaft Pädiatrische Pneumologie (BAPP).

Der BdP verweist darauf, dass in den nächsten 30 Jahren der pneumologische Versorgungsbedarf deutlich zunehmen wird. Dies ist das Ergebnis eines Gutachtens von Prof. Eberhard Wille, dem Vorsitzenden des Sachverständigenrates zur Begutachtung der gesundheitspolitischen Entwicklung. "Da zählt jeder pneumologische Facharztsitz", so Hellmann. Das Netz der Pneumologen heute ist hochleistungsfähig.

Mit seinem "Versorgungsbericht 2010 ambulante Pneumologie" kann der BdP die hohe Patientenzufriedenheit zum Beispiel auch in Sachen Wartezeit auf einen Termin belegen (Informationen hierzu finden Sie unter: www.winpneu.de). "Schnelle Terminvergabe - dies fordert die Politik von uns Fachärzten. Dem werden wir gerecht. Die Zufriedenheit unserer Patienten unter anderem mit den Terminen, ist für eine Fachgruppe dieser Größenordnung ein tolles Ergebnis. Um die hohe und weiter zunehmende Versorgungsleistung zu halten, brauchen wir alle Pneumologen an Bord und müssen uns morbiditätsgerecht weiterentwickeln", schildert Hellmann die Versorgungslage.

Die gegenwärtige Versorgungsplanung mit dem großen, undifferenzierten Topf der fachärztlichen Internisten gleicht dem berühmten Äpfel-Birnen-Vergleich: "Äpfel und Birnen miteinander zu vergleichen, das geht auch nicht", so Hellmann: "Der große Topf 'fachärztliche Internisten' ist ein Planungsinstrument von gestern und kann nicht mehr eines für morgen sein."

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