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Der BdP Stellt sich vor Von Asthma bis Zertifizierung
1. Wer ist der Bundesverband der Pneumologen?Der Berufsverband der Pneumologen (BdP) ist ein Verband der Fachärzte für Lungen- und Bronchialheilkunde (=Pneumologie) bzw. der Internisten mit dem Teilgebiet Lungen- und Bronchialkunde, also der Spezialisten, die sich mit den Erkrankungen der Bronchien und des Lungengewebes beschäftigen. Der BdP vertritt die Interessen der Pneumologen in der ärztlichen Berufspolitik. Er stellt einen bundesweiten Dachverband der Pneumologen dar, der in insgesamt 12 Landesverbänden gegliedert ist. Die aus Vertretern der Landesverbände zusammengesetzte Delegiertenversammlung ist das oberste beschlussfassende Organ der Pneumologen, aus ihrer Mitte wird der Bundesvorstand gewählt. Die Landesverbände sind weitgehend autonom und bilden starke Pfeiler für die Führungsspitze des Berufsverbandes.
2. Wer kann Mitglied werden?
Mitglied im jeweiligen Landesverband und damit auch im bundesweit tätigen Berufsverband der Pneumologen kann jeder Pneumologe werden, egal, ob er im öffentlichen Dienst, in einem Krankenhaus oder - wie dies für die meisten Pneumologen gilt - als niedergelassener Pneumologe tätig ist. Als überregionale Geschäftsstelle des Berufsverbandes agiert die med info GmbH mit Sitz in Heidenheim, an die Sie sich immer mit allen Fragen und Auskünften wenden können.
3. Was tut der BdP und was nutzt das den Pneumologen?
Der BdP mit seiner Geschäftsstelle in Heidenheim verwaltet und organisiert alle Tätigkeiten des Verbandes. Dazu gehören
- Organisation und Durchführung der BdP-Kongresse zum gemeinsamen Meinungsaustausch
- Planung und Realisierung von Fortbildungsveranstaltungen für Pneumologen und Assistenzpersonal
- Regelmäßige Treffen des Vorstandes mit Vertretern der Politik um die Berufspolitik voranzutreiben
- Mitgliederbetreuung bei Fragen von Asthmapatientenschulung über GOÄ bis zu Zertifizierung der eigenen Praxis
- Regelmäßige Informationen für Mitglieder über das Pneumologen-Telegramm und weitere Medien
- Öffentliche Präsenz der Pneumologen in den Medien durch professionelle PR-Arbeit
- Pflege und Entwicklung der Internetpräsenz www.pneumologenverband.de
- Projektarbeit (z.B. Praxiswebsite für Pneumologen, Patienteninformationen für die Praxis)
Wichtige berufspolitische Entwicklungen aus der jüngeren Vergangenheit des BdP
Welche Öffentlichkeitsarbeit findet statt?Der Bundesverband setzt sich für die Pneumologie in Deutschland ein. Im Januar 1997 begann der BdP seine intensive nach außen gerichtete Öffentlichkeitsarbeit. 48 Kollegen stehen als regionale PR-Beauftragte zur Verfügung. Gezielt angesprochen werden Hausärzte und Patienten. Dazu wird die Wartezimmerinformation "Atemluft" und die Hausarztinformation "Konsil" entwickelt. Quartal für Quartal wird ein neues Thema auch mit einem Foliensatz für Veranstaltungen in der Öffentlichkeit erarbeitet. Die Unterlagen für Patienten erhalten Sie auch als PDF zum Download auf unserer Internetseite www.pneumologenverband.de. Bitte gehen Sie hierfür in den Bereich „Presse“. Wichtiges Ziel der PR-Aktivitäten ist es, die Bedeutung der Pneumologie für die sachgerechte medizinische Versorgung der Bevölkerung deutlicher zu machen. Denn Asthma und COPD nehmen offensichtlich weiter zu. Es muss gewährleistet sein, dass diese Patienten adäquat pneumologisch versorgt werden können. Dafür arbeitet der BdP.
Was ist eine Arzthelferin Pneumologie?
Qualität in der pneumologischen Praxis hängt auch mit der Qualifikation des Teams zusammen. Das Assistenzpersonal der Praxis hat die Möglichkeit sich als Arzthelferin Pneumologie fortzubilden. Die Basis ist dabei ein aktuell überarbeitetes Curriculum. In der Pneumologie hat insbesondere die starke Zunahme von Patienten mit chronisch obstruktiven Atemwegserkrankungen zur Entwicklung strukturierter Behandlungskonzepte in der ambulanten Versorgung geführt, in denen der Patientenschulung und der Teambetreuung ein hoher Stellenwert zukommt. Damit ergeben sich auch für die mit den niedergelassenen Pneumologen zusammenarbeitenden Arzthelferinnen neue Aufgaben bzw. ein geändertes Aufgabenspektrum. Arzthelferinnen benötigen für die neuen Anforderungen eine Zusatzqualifikation, die über die auf Grund der Ausbildungsverordnung vorgeschriebene Ausbildungsinhalte hinausgeht. Die Ziele dieser Fortbildung orientieren sich an den Anforderungen einer modernen pneumologischen Praxis und an geänderten epidemiologischen Rahmenbedingungen. Die Bewertungen des ersten Seminarzyklus zeigt eine positive Resonanz, so dass wir das Konzept weiter beibehalten und ausbauen.
Welche Fortbildungen finden statt?Fortbildung - ein Weg zur Abbildung und Sicherung von Qualität. Der BdP fördert jederzeit die qualitativ hochwertige Arbeit seiner Mitglieder. Deshalb führen wir eine breit angelegte Fortbildungsinitiative durch.
Siehe auch >HIER< |