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HÄUFIGE ERKRANKUNGENBronchialkarzinom
Als Hauptursache (nach Schätzungen 90 %) des Lungenkrebses gilt das Rauchen, das aufgrund der Einwirkung von Teerprodukten und anderen Krebs erregenden Substanzen zur chronischen Entzündung der Bronchien mit Zerstörung des Flimmerepithels und Ersatz durch Plattenepithel führt, wobei langfristige Entzündungsreize eine krebsige Entartung hervorrufen. Deshalb wird Ihnen Ihr Lungenarzt auch immer vom Rauchen abraten oder Ihnen Möglichkeiten aufzeigen, wie sie es schaffen können, vom Rauchen wegzukommen.
Auch Krebs erregende Arbeitsstoffe wie Asbest, Arsen, Steinkohlenteer und ionisierende Strahlen (eingeatmetes Radon) kommen als Ursache für den Lungenkrebs in Betracht. Die Symptome bestehen zunächst in chronischem Husten dem sogenannten "Raucherhusten" mit verstärktem Auswurf, der auch blutig sein kann! Bei Einengung zentraler Atemwege entwickelt sich eine stärkere Atemnot und somit eine allgemeine Leistungseinschränkung . Fieber, Nachtschweiß und Brustschmerzen können Anzeichen einer begleitenden Lungenentzündung oder der Tumorerkrankung selbst sein. Weitere Beschwerden entstehen durch Metastasenbildung. Hier sind vor allem Leber, Skelett, Gehirn und Nebennieren betroffen. Bei örtlich begrenztem Lungenkrebs besteht die Behandlung in der Entfernung eines Lungenlappens oder der gesamten rechten oder linken Lunge. Bei dem besonders bösartigen kleinzelligen Bronchialkrebs ist eine Lebensverlängerung durch Kombination von Chemotherapie und Strahlentherapie möglich.
Bei frühzeitiger Erkennung und schnell eingeleiteter Therapie besteht die Möglichkeit einer Heilung. |




